Die Feuerwehr Werdenberg Süd hat neue Arbeitsbekleidung beschafft, welche auch im Einsatz getragen werden kann.

Infolge der Neugründung des Zweckverbandes, wurde eine einheitliche Arbeitsbekleidung erworben. Bei der Beschaffung stand nicht nur der gemeinsame Auftritt im Fokus, sondern auch die Funktionalität. Die bisherige Arbeitskleidung war aufgrund ihrer dunklen Farbe und der fehlenden Sichtbarkeitsmerkmale nicht für den Einsatz geeignet.

Die neuen Softshell-Jacken und Hosen, erscheinen in Leuchtgelb, kombiniert mit einem kräftigen rot und diversen Reflektoren. Künftige Einsätze, bei denen keine Brandschutzkleidung benötigt wird, können in der neuen Arbeitskleidung bewältigt werden. Denn die Sichtbarkeit im Strassenverkehr und in der Dunkelheit ist gegeben, was die neue Bekleidung vielseitig Einsetzbar macht. Zum Beispiel für das Beseitigen einer Ölspur, Traghilfe Sanität, technische Hilfeleistung, Wasserwehr oder für den Verkehrsdienst.

Die neue Oberkörper Bekleidung, bestehend aus T-Shirts, Polo Shirts und einem Zip-Pullover, wurde in einem schönen Blauton gewählt. Jeder AdF wurde eingeladen, die Kleidung vorgängig im Depot anzuprobieren, damit jeder die für ihn oder sie passenden Kleidungsstücke erhält. Zudem erhielt jeder AdF eine Mütze mit Aufschrift und einen Gürtel.

Um die Bereitschaft im Einsatzfall sicherzustellen, wird die Arbeitskleidung im Depot gelagert.

Unsere neue Website ist ab sofort aufgeschaltet!

Seit Freitag, 09. April ist unser neuer Onlineauftritt aufgeschaltet. Wir haben tolle Unterstützung erhalten von der Swiss Media Design von Buchs bei der Erstellung der neuen Website, dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Nachdem wir seit dem 01.01.2021 ein Zweckverband sind, wurde unser SocialMedia Auftritt neu aufgebaut. Da darf natürlich eine aktuelle und moderne Internetseite nicht fehlen, schaut euch um was es so alles neues zu berichten gibt.

Feedbacks sind gerne willkommen.

 

Dieses Jahr im März 2021, fand zum ersten mal der Kantonale Grundkurs bei uns in Buchs statt.

Der Kantonale Grundkurs in Buchs durchführen zu dürfen ist natürlich eine Interessante Sache für uns. Jedoch auch mit grossem Aufwand verbunden. Die Örtlichkeit um diesen Grundkurs durchzuführen wurde uns vom Verein für Abfallentsorgung zur Verfügung gestellt. Den logistischen Aufwand konnten die Materialwärte von der Kompanie Nord gut bewältigen. Der materielle Aufwand war natürlich auch gross, denn für die Übungen wurden Schläuche, Fahrzeuge und vieles mehr benötigt. Diesen Aufwand konnten wir mit der Hilfe der Feuerwehren Grabs, Gams, und Sennwald gut bewältigen. Nicht zu Vergessen ist die Organisation, in die der Kursleiter: Marcel Senn und die Technischenleiter: Daniel Koller und Roman Müller viel Zeit investiert haben. Auch die Instruktoren (Klassenlehrer) und Helfer haben zu einem guten Kurs beigetragen.


Was lernt man am Grundkurs?

Der Kantonale Grundkurs findet neu 5 Tage (früher 3 Tage) statt. An diesen Tagen bereiten sich die neuen Angehörigen der Feuerwehr (AdF) auf den Einsatz in der eigenen Feuerwehr vor. Sie erlernen in diesen Tagen die Grundkenntnisse der Feuerwehrtechnik kennen und lernen diese richtig anzuwenden. In diesem Kurs geht es nicht nur um Theorie und Praxis, sondern auch um den sozialen Aspekt. Es ist Wichtig das die neuen Angehörigen der Feuerwehr lernen im Team zu arbeiten, denn im Team ist es einfacher und sicherer. Die Kommunikation ist auch ein ganz wichtiger Punkt, damit man dem Einsatzleiter wichtige Informationen geben kann. Denn der Einsatzleiter steht draussen vor dem Ereignis und sieht nicht was sich im Gebäude abspielt. Bei uns bei der Feuerwehr ist eine Hauptaufgabe sicher das Löschen, jedoch was für uns genau so Wichtig ist, ist das Retten der Menschen. Denn bei Rettungen geht es innert weniger Sekunden um Leben und Tod. Wir versuchen zwar die Rettungen so schnell wie Möglich auszuführen aber auch so das nicht noch mehr Menschen gerettet werden müssen. Darum spielt der Selbstschutz, gerade in Zeiten von COVID-19, eine grosse Rolle. Gegen Ende der Woche war es soweit, die AdF durften ins Brandhaus nach Vaduz und am echten Feuer üben. Für alle beteiligten waren es strenge zwei Wochen aber sie waren gleichzeitig auch sehr lehrreich.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Buchs, Sevelen und Wartau haben entschieden: Ihre drei Ortsfeuerwehren werden in einem Zweckverband zusammengeschlossen. Damit ist der politische Grundstein für die Feuerwehr Werdenberg Süd gelegt.

Die Mehrheit der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Stadt Buchs und den Gemeinden Sevelen und Wartau haben heute Sonntag, 19. April, dem Beitritt zum Zweckverband Feuerwehr Werdenberg Süd zugestimmt. Damit folgten sie den Empfehlungen des Stadtrates Buchs und der Gemeinderäte Sevelen und Wartau. Dank dem «Ja» in allen drei Gemeinden werden die Feuerwehren Buchs, Sevelen und Wartau zusammengeschlossen und stehen künftig unter der Leitung eines gemeinsamen Kommandos. Der Zusammenschluss der drei eigenständigen Feuerwehren wurde nach einer intensiven Standortüberprüfung sowie der Abwägung aller Vor- und Nachteile von den drei Feuerwehrkommandanten Marcel Senn (Buchs), Christian Hagmann (Sevelen) und Simon Stauffacher (Wartau) angeregt. Wie der heutige Abstimmungssonntag zeigt, konnten sie nebst den Feuerschutzkommissionen und den politischen Behörden mit ihrem Anliegen auch die Bürgerinnen und Bürger der drei Gemeinden überzeugen. Der Zusammenschluss erfolgt vorausschauend aus der Stärke heraus. Mit der neuen Struktur können die künftigen Herausforderungen optimal gemeistert werden.

Vertrauensbeweis in Kommando

Die Stimmbeteiligung bei der Vorlage zum Zweckverbands-Beitritt war erfreulich hoch. In Buchs lag sie bei 32,3 Prozent, in Sevelen bei 36,7 Prozent und in Wartau bei 41,7 Prozent. Mit der grossen Teilnahme zeigt die Bevölkerung auch auf, wie wichtig ihr eine moderne und zuverlässige Feuerwehr ist. Die höchste Zustimmung erhielt die Vorlage in Wartau mit 91,7 Prozent (1123 Ja und 102 Nein), gefolgt von Sevelen mit 89,4 (834 Ja und 99 Nein) Prozent und Buchs mit 88,3 (1807 Ja und 241 Nein). «Das erfreuliche Ergebnis deuten wir als Vertrauensbeweis in die Feuerwehr und in die politischen Behörden. Es ist uns scheinbar gemeinsam gelungen, die Sinnhaftigkeit dieser Vorlage den Bürgerinnen und Bürgern zu vermitteln. Wir sind überzeugt, dass dies der einzig richtige Schritt ist. Dementsprechend erfreut und dankbar sind wir über das klare Resultat», freut sich der Buchser Feuerwehrkommandant Marcel Senn. Er wird das operative Geschäft der «neuen» Feuerwehr künftig führen.